MYCO+

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Zukunft wachsen lassen – Myzelbasierte Forschung

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Tief in den verborgenen Netzwerken des Myzels liegt das Potenzial für eine ressourcenschonende Architektur. Mit MYCO+ machen wir dieses Potenzial im Reallabor-Format sichtbar. Unter der Projektleitung von Martha Starke führen wir hier unsere langjährige Arbeit in den Hamburger Zinnwerken fort und weiten das aktive Engagement für diesen besonderen Ort gezielt aus: Ein ehemaliger Getreidetrockner im Bestand wird zum experimentellen Forschungsraum und Nukleus für zirkuläre Bauweisen.

Unsere Arbeitsweise folgt dabei der Logik des Myzels selbst: Sie ist prozesshaft, vernetzt und reaktiv. Statt auf industrielle Standardisierung setzen wir auf Iteration und das Bauen im Maßstab 1:1. Wir nutzen lokale Biomasse und transformieren den Bestand, um die Trennung von Materialherstellung, Gestaltung und Nutzung aufzuheben. Architektur begreifen wir hier nicht als statisches Werk, sondern als wachsendes, verhandelbares Gefüge, das Forschung, Handwerk und gesellschaftliche Teilhabe – etwa in unseren »Pilzstuben« – unmittelbar verschränkt.

  • Haltung: Low-Tech als methodische Entscheidung für mehr Resilienz und Verantwortlichkeit.
  • Engagement: Strategische Weiterentwicklung der Zinnwerke als Ort der Koproduktion und Innovation.
  • Zirkularität: Materialherkunft aus lokalen Stoffkreisläufen und Rückführung in biologische Systeme

Photos:

Martha Starke

Photos (Behind the Scenes):

Martha Starke

Behind the Scenes

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