KOM:sitz

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Ein wandernder Leseort zur Rückeroberung des öffentlichen Raums

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Für wen sind die Städte gemacht? Wie schaffen wir es, in eben jenen Städten zu irritieren? Wo ist Gemeinschaft gewollt und vorgesehen? Was passiert, wenn man an Stelle eines Parkplatzes einen Ort für Kommunikation und die Menschen schafft?


KOM:SITZ entspricht mit den Abmaßen von 2,5 mal 6 Meter der durchschnittlichen Größe eines Parkplatzes. Auf den 15 Quadratmetern können anstatt eines Autos gut zwölf Menschen Platz nehmen. Sie erobern sich öffentlichen Raum zurück, treten in den Austausch untereinander und mit der Umgebung. Das überdimensionale Sitzkissen irritiert die Passant*innen, strahlt gleichwohl eine einladende Wirkung aus.
Zu KOM:SITZ gehören bis zu 30 Bücher – eine flexible Sammlung, die an Standort und Umfeld angepasst wird.
Ausrangierte Werbebanner des Museums für Kunst und Gewerbe sowie Schaumstoffreste werden in eine neue Nutzung überführt. Im gemeinschaftlichen Bauprozess werden die performativen Interventionen im Stadtraum gemeinschaftlich geplant.
Im Rahmen der Summerschool »ex_kurs« parkt der KOM:SITZ vor den Deichtorhallen, er kommentiert das Internationale Bauforum, das sich mit den Magistralen von morgen beschäftigt, mit verschiedenen Lesungen bspw. von Matt Crabbe vom Natural Building Lab. Während des Reeperbahnfestivals wandert der KOM:SITZ dann von seinem Dauerplatzierungsort bei »Green Events« in verschiedenste Parklücken rund um die Vergnügungsmeile Reeperbahn. Lesungen umgeben vom Soundteppich St.Paulis und der Stadt.

Entstanden ist KOM:SITZ in Kooperation mit »studio flex« (Jana Beckmann und Janna Nikoleit) im »ex_kurs« 2019.

2019

Services:

  • Konzeption
  • Gestaltung
  • Umsetzung
  • Inszenierung

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